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Die Menschen mögen
es nicht krank zu sein, nichts machen zu können, sich
mit Medikamenten voll stopfen zu müssen. Ja sicher sind
einige freie Tage von der Arbeit immer willkommen, trotzdem
versucht man meistens so schnell wie möglich wieder gesund
zu werden. Die Genesung sollte dabei auf allen Ebenen geholfen
werden, und das hängt nicht nur von dem Kranken ab, sondern
auch von seinem Arzt, von dem Krankenhaus, in dem er behandelt
wird, von seiner Versicherung, genauer gesagt von der Krankenversicherung,
die er abgeschlossen hat.
Die Krankenversicherung
ist allgemein für die Übernahme der Behandlungskosten
zuständig. Der Versicherungsnehmer kann infolge einer
Krankheit, eines Unfalls, oder der Mutterschaft behandelt
werden, dabei unterstützt ihm der Krankenversicherung
mit allen möglichen finanziellen Mitteln. In Deutschland
existieren jedoch zwei Krankenversicherungsmöglichkeiten:
die gesetzliche Krankenversicherung und die private Krankenversicherung.
Dabei ist die GKV,
also gesetzliche Krankenversicherung, eine Obliegenheit, diese
muss von allen diejenigen abgeschlossen werden, die einem
niedrigeren Einkommen haben, die die Beitragsbemessungsgrenze
nicht erreichen. Darunter werden vor allem Schüler, Studenten,
Praktikanten, Auszubildende, Pflegepersonen, Rentner, Wehr-
und Zivildienstleistende usw. gemeint, aber auch Angestellte
und Arbeiter, die wenig verdienen. Die PKV, Abkürzung
für die private Krankenversicherung, ist im Gegensatz
eine freiwillige Krankenversicherung, abschließbar von
allen Interessenten, sogar von den versicherungspflichtigen,
Kunden der gesetzlichen Krankenversicherung. Versicherungsnehmer
sind vor allem Beamte, Selbstständige, Freiberufler,
Arbeiter und Angestellte mit hohem Lohn, für denen die
Versicherungspflicht nicht geltet, und Versicherungsnehmer
der GKV, die ihre Sicherheit noch ein bisschen verstärken
wollen.
Die zwei Krankenversicherungen haben viele Ähnlichkeiten,
aber auch mehrere Unterschiede. Bei der gesetzlichen Krankenversicherung
gilt "ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich",
dabei müssen einige Leistungen vermeidet, abgewiesen
werden, während bei der PKV alles zum Gunsten des Versicherungsnehmers
getan wird. Hier werden auch alternative Behandlungsmethoden
benutzt, alternative Arzneimitteln ausgeschrieben. In der
Liste der Leistungen sind auch zahlungsfreie Massagen und
Chirotherapie auffindbar. Hauptsache ist nur, dass sich der
Patient so schnell wie möglich erholt. Das Ziel ist die
Genesung.
Die Leistungen werden auch unterschiedlich erbracht. Bei der
gesetzlichen Krankenversicherung gilt das Sachleistungsprinzip.
Die Leistungen werden also als Sachleistungen angesehen, und
deren Zahlung erfolgt direkt zwischen Leistungserbringer und
dem Versicherer selbst. Nachteil dieser Methode sind aber
die Zuzahlungen. Bei der privaten Krankenversicherung wird
auch dieses Prinzip benutzt, aber hauptsächlich das Kostenerstattungsprinzip,
wonach der Versicherungsnehmer selbst die Kosten übernehmen,
und der Versicherer erstattet später diese Kosten. Dabei
werden die Zuzahlungen vermeidet.
Die private Krankenversicherung ist nur für die Versicherungsnehmer
da. Alles was die Genesung helfen könnte wird getan,
alles was es beschleunigen könnte wird in Anspruch genommen.
Hauptsache ist die Gesundheit, und diese mit einem erreichbaren
Preis.
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